Informationsanlass 26.1.18 für Freiwillige und Interessierte

26.1.2018, 19 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Rossfeld,

Reichenbachstr. 112 3004 Bern

Alle Freiwillige, die sich in den letzten Monaten für die Asylsuchenden der Kollektivunterkunft Rossfeld engagiert haben, sind herzlich eingeladen – und ebenso alle, die sich für einen zukünftigen Freiwilligeneinsatz interessieren.

Wir tauschen unsere Erfahrungen aus und stärken uns an einem Buffet mit exotischen Leckereien…

Bitte um Anmeldung an info@asyl-rossfeld.ch

Wir freuen uns auf euch

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drWecker im August

In der August-Ausgabe enthält unsere Dorfzeitung

  • einen Beitrag über die vorübergehende Schliessung der Notunterkunft Bremgarten
  • einen Leserbrief mit Reaktionen darauf
  • einen Bericht über die Box-Karriere von Rostam Hamidi, ehemaligen Bewohner der NUK Bremgarten

Zu den Artikeln: drWecker, Ausgabe 08/2016, S. 1, 3 und 8

6 Möglichkeiten, Flüchtlingen zu helfen

Eine Website der Schweizerischen Evangelischen Allianz stellt 6 Möglichkeiten vor, Flüchtlingen in der Schweiz zu helfen und listet zahlreiche Kontaktadressen und Informationen auf:

6 einfache Dinge, mit denen Du Flüchtlingen in der Schweiz helfen kannst.

Ja, die vielen Berichte über Krieg, Terror und Flüchtlingsströme können uns überfordern. Fremde, die ich nicht kenne, wirken manchmal bedrohlich. Mach etwas dagegen und lerne sie kennen, damit weder du noch sie weiter Angst haben müssen.

http://www.flüchtlingen-helfen.ch

 

Weiterbildung für Freiwillige am 21. Juni

Wer sich als Freiwilliger für Asylsuchende engagiert, wird fast zwangsläufig auch mit deren individuellen Schicksalen konfrontiert. Daraus erwachsen vielfältige Fragen zum richtigen Umgang mit Nähe und Distanz – aber auch ein ganz konkretes Informationsbedürfnis zu Themen wie Asylverfahren, Aufenthaltsstatus und rechtlicher Situation.

Ein Weiterbildungs-Nachmittag für Freiwillige rund um Asylzentren widmet sich diesen Themen:

Datum: Dienstag, 21. Juni 2016
Uhrzeit: 14:00-17:30 Uhr
Ort:Kirchgemeindehaus der Marienkirche, Wylerstr. 24-26, Bern
Programm: siehe Flyer mit Detailinfos.

Anmeldung: per E-Mail unter Angabe von Vor- und Nachnamen an szysset@bluewin.ch. Es werden keine Anmeldebestätigungen verschickt. Ohne Gegenbericht innert 48 Stunden ist die Anmeldung akzeptiert.

Endspurt: Weckruf gegen Armut

Der Bundesrat schlägt Sparmassnahmen bei der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit (EZA) vor und das Parlament diskutiert sogar noch einschneidendere Kürzungen. Dies, während Tag für Tag Menschen durch fehlende Perspektiven in die Flucht getrieben werden.

Mit ganzseitigen Inseraten in der Schweizer Presse und einer Übergabeaktion vor dem Bundeshaus appelliert der «Weckruf gegen Hunger und Armut» an die Nationalrätinnen und Nationalräte, sich für einen Ausbau der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit einzusetzen. Über 75 Organisationen haben mehr als 32‘000 Unterschriften für eine weltoffene und solidarische Schweiz gesammelt.

Wer den Weckruf unterzeichen oder sich darüber informieren will, kann dies bis Montag hier tun.

Vortrag: „Als Erwachsener eine fremde Sprache lernen?“

Wer sich im Bereich Deutschkurse / Coaching / Sprachförderung für Flüchtlinge engagiert, hat vielleicht Interesse an folgendem Vortrag:

Myriam Egger, Erziehungswissenschaftlerin mit Schwerpunkt in interkultureller Erziehung, zum Thema

Als Erwachsene eine fremde Sprache erlernen?
Spracherwerb: Eine praktische Annäherung an ein aktuelles Konzept der Erwachsenenbildung im Migrationsbereich.

Datum: 17. Mai 2016 von 18 bis 21 Uhr
Ort: Haus der Begegnung, Mittelstrasse 6a, 3012 Bern

Veranstalterin ist die Fachstelle Sozialarbeit (FASA) der Katholischen Kirche Bern.

Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Zusammenfassung: Infoveranstaltung für Freiwillige vom 27.1.

Am 27. Januar veranstalteten Schweizerische Flüchtlingshilfe und Heilsarmee Sozialwerk eine Infoveranstaltung für Freiwillige Helfer in Bremgarten (Einladungsflyer). Die Zahl der Anwesenden übertraf alle Erwartungen: etwa 130 Personen aus Bremgarten und Umgebung fanden sich im Reformierten Gemeindehaus ein.

Im ersten Teil des Abends vermittelten Weiterlesen

Wo sonst gibt es Asylunterkünfte?

Angesichts der derzeit grossen Flüchtlingszahlen werden im Kanton Bern fast jeden Monat mehrere Asylunterkünfte eröffnet. Zumeist handelt es sich – wie in Bremgarten – um Zivilschutzanlagen, die für befristete Zeit als so genannte „Notunterkünfte“ genutzt werden.

Eine aktuelle Übersicht über „normale“ Kollektivunterkünfte (KU), Notunterkünfte (NUK) und Zentren für unbegleitete Minderjährige (UMA) bietet eine aktuelle Karte des Migrationsdiensts des Kantons Bern.

Unterkünfte, die – wie in Bremgarten – von der Heilsarmee Flüchtlingshilfe betrieben werden, sind in der Karte rot eingezeichnet.

Januar-Ausgabe des Wecker

Dr Wecker widmet erneut 2 Seiten der Situation der Flüchtlinge in Bremgarten und der anlaufenden Freiwilligenarbeit:

  • 3047hilft!
  • Erfolgreiches erstes Treffpunkt-Café
  • Eröffnung der Notunterkunft in der Zivilschutzanlage

Hier geht’s zu den Artikeln: drWecker, Ausgabe 01/2016, S. 4-5

Wie sind die Flüchtlinge untergebracht?

Um sich besser in die Lage der Flüchtlinge einfühlen zu können, haben sich ca. 25 Freiwillige am 12. Januar einen Eindruck verschafft, wie diese Menschen in unserem Dorf untergebracht werden.

Die Heilsarmee war so freundlich, uns einen Tag vor dem Bezug der Anlage eine Führung anzubieten und unsere Fragen zu beantworten. Dabei wurde sehr deutlich, warum von einer NOT-Unterkunft die Rede ist.

Bettina Neugebauer, eine Teilnehmerin des Besuchs, schildert Ihre Eindrücke:

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Workshops zur Freiwilligenarbeit an der Tagung „Migrationscharta“

Heute fand  in der Berner Lorraine die Tagung Willkommen in einer solidarischen Gesellschaft statt.

Während der Vormittag der Vorstellung und Diskussion einer „Migrationscharta“ gewidmet war, gab es am Nachmittag diverse Workshops – darunter viele, die sich praktischen Aspekten der Freiwilligenarbeit und der Unterstützung von Flüchtlingen widmeten, z.B.

  • Flüchtlinge begleiten
  • Begegnung statt Vorurteile
  • Deutschkurse für Flüchtlinge
  • Schulbesuche zum Thema Asyl und Flüchtlinge
  • Crashkurs Asyl- und Ausländerrecht

Unter den Teilnehmer waren auch mehrere Freiwillige aus Bremgarten.

Programm und Details zur Tagung

Freiwilliges Engagement als Balance-Akt

Dass gut gemeint manchmal das Gegenteil von gut ist, hat wohl jeder schon einmal erfahren.

Dass freiwilliges Engagement im Asylbereich nicht immer geschätzt und willkommen ist, thematisiert ein aufschlussreicher Zeitungsartikel, der bereits vor 3 Wochen im Bund erschienen ist.

Durch die heutige Art der Einquartierung in grösseren Zentren haben sehr viele Bürgerinnen und Bürger gar keinen Kontakt zu Asylsuchenden. Entsprechend gering ist ihr Engagement. Öffnet aber eine neue Unterkunft im eigenen Dorf oder eigenen Quartier ihre Türen, öffnet sich auch die Schleuse der Hilfsbereitschaft – bis hin zu einem „zu viel an Empathie“.

Hier geht’s zum Artikel:
Helfer im Asylbereich warten auf konkrete Aufgaben (Der Bund, 30.12.2015)

Newsletter „3047hilft“

Auf dieser Web Site werden die wichtigsten Informationen rund um die Flüchtlingshilfe in Bremgarten zusammengefasst.

Wer jederzeit aktuell und noch etwas umfassender informiert werden möchte, der kann hier den E-Mail Newsletter „3047hilft“ abonnieren.

Dieser Newsletter bietet engagierten Freiwilligen zudem die Möglichkeit, sich untereinander über Erfahrungen auszutauschen und Mitstreiter für gemeinsame Hilfs-Aktivitäten zu finden.

drWecker

Die aktuelle Ausgabe des Wecker widmet sich auf 2 Seiten ausführlich dem Asyl-Thema:

  • Bericht von der Informationsveranstaltung des Gemeinderats vom 25. November 2015
  • Bevorstehende Informationsveranstaltung für Freiwillige am
  • Aktion 3047 hilft!
  • Besuch bei einem äthopischen Flüchtling im Asylzentrum Halenbrücke

Hier geht’s zu den Artikeln: drWecker, Ausgabe 12/2015, S. 8-9

Woher kommen die Flüchtlinge? Und warum?

Die Notunterkunft in Bremgarten wird ab 13. Januar bezogen. Bekanntlich sind die Flüchtlingszahlen aktuell sehr hoch und es besteht ein grosser Mangel an geeigenten Unterkünften – allein im Kanton Bern müssen jede Woche mehr als 200 Plätze geschaffen werden. Es ist somit wahrscheinlich, dass die 100 in Bremgarten zur Verfügung stehenden Plätze schon nach kurzer Zeit gefüllt sind.

Noch ist unbekannt, woher die dort untergebrachten Asylsuchenden stammen. Es steht aber zu vermuten, dass es ähnlich sein wird, wie in anderen Asylzentren. Hier eine aktuelle Statistik aus der Unterkunft in Bern-Breitenrain:

VerteilungViktoria

 

Wie man sieht, gibt es dort 4 grössere Gruppen – Afghanistan, Eritrea, Sri Lanka und Syrien, sowie eine Zahl von ca. 15 weiteren Herkunftsländern, aus denen nur einzelne Personen stammen.

Warum fliehen die Menschen aus diesen Ländern? Wie ist die Situation dort? Welche Entwicklungen finden statt? Welche Sprachen sprechen die Flüchtlinge, welche Religion haben sie?

Auf der Web-Site der Schweizerischen Flüchtlingshilfe finden sich umfangreiche Hintergrundinformationen zu allen Herkunftsländern:

Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer

Menschen, die aus Kriegsregionen in die Schweiz flüchteten oder Opfer von Folter wurden, leiden häufig an schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen. Die Beschwerden sind vielfältig: körperliche Schmerzen, Panikattacken, Depressionen, soziale Isolation, Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS).

Im Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer des SRK in Bern-Bümpliz finden Menschen jeglichen Alters Hilfe – dank einer Therapie, die verschiedene Behandlungsmöglichkeiten kombiniert.