Impressionen vom „Café Regenbogen“

Von Mariam Semmo

Um uns ein Bild vom Ablauf eines Asylcafés zu machen, haben wir (Fr. Pfr. Nora Blatter, Andreas Gutweniger, Mariam Semmo) heute das Café Regenbogen in Riggisberg besucht und möchten auf diesem Wege unsere Impressionen mit Euch teilen.

Das Café Regenbogen findet einmal wöchentlich zwischen 14 und 16 Uhr statt. Von den 150 Asylsuchenden des Durchgangszentrums nehmen etwa 40-50 dieses Angebot war. Zwischen fünf und zehn freiwillige Helfer bereiten jeweils das Café vor und betreuen es. Das Café Regenbogen macht seinem Namen alle Ehre: das fällt gleich zu Beginn auf. Menschen allen Alters und aller Hautfarben sitzen gemeinsam bei Kaffee oder Tee, sprechen miteinander oder spielen Gesellschaftsspiele. Die Atmosphäre wirkt gelöst und freundschaftlich. Die Beweggründe für die Flucht und die erlebten Traumata der Asylsuchenden treten für diese 2 Stunden einmal in den Hintergrund und der Mensch tritt wieder in den Vordergrund. Ein freiwilliger Helfer berichtet, dass dies für ihn ein Weg sei, den Flüchtlingen wieder Würde zurückzugeben und Respekt zu zeigen. Wie wohl Helfen auch den freiwilligen Helfern tut, ist deutlich zu spüren!

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